Gebäudeeffizienz: Wesentliche Säule der Energiewende

Gebäudeeffizienz: Wesentliche Säule der Energiewende

Wegweisend: Internationale Passivhaustagung 2015 in Leipzig

Über 1000 Experten aus über 50 Ländern trafen sich am 17. und 18. April zur 19. Internationalen Passivhauskonferenz in Leipzig – unter Ihnen auch SustainCo-Vorstand und Passivhaus-Spezialist Dr. Bernd Steinmüller, der 2012 mit dem „Passivhouse Pioneer Award“ ausgezeichnet worden war und sich freute, in diesem Jahr seine Geburtsstadt als Austragungsort dieser bedeutenden Tagung zu sehen.

Mehr als ein Drittel der gesamten in Deutschland verbrauchten Energie fließt in den Betrieb von Gebäuden, vor allem in die Beheizung. Mit Passivhaus-Technik kann dieser Verbrauch um bis zu 90 Prozent reduziert werden. Die Investitionen amortisieren sich innerhalb weniger Jahre durch eingesparte Energiekosten. Die Verbesserung der Gebäudeeffizienz ist damit nicht nur ein wichtiger Beitrag zu Energiewende und Klimaschutz, sondern zugleich für jeden Bauherren eine attraktive Anlagemöglichkeit.

Hocheffiziente Dämm-, Fenster-, Lüftungs- und Unterstützungssysteme bilden hierfür die Basis. Die eingesparte kWh kostet in der Regel nur noch wenige Cent, wobei dank des immer breiter werdenden Angebots und Anwenderwissens insbesondere auch für die Gebäudesanierung immer attraktivere Lösungen.

Um die Kombination von Effizienz und Erneuerbaren voranzutreiben, hat das Passivhaus Institut neue Zertifizierungsklassen der Zertifizierung entwickelt und auf der Tagung in Leipzig ausführlich vorgestellt:

Neben dem „Passivhaus Classic“ gibt es ab sofort das „Passivhaus Plus“ und das „Passivhaus Premium“, bei denen erneuerbare Energiegewinne am Gebäude nach klar definierten Kriterien zukunftsgerecht berücksichtigt werden können und die „Primärenergie Erneuerbar PER“ den Energiebedarf um 15 bzw. 60 kWh/(m2a) übersteigt. Der neue Ansatz meidet Fehler und Unzulänglichkeiten bisheriger Bilanzierungssysteme. Er zeigt, wie eine vollständig erneuerbare Energieversorgung unter Nutzung der bestehenden Infrastruktur der Energieverteilung möglich ist und weist damit einen belastbaren Weg in die Zukunft.

Weitere Informationen: Internationale Passivhaustagung 2015 – Zusammenfassung

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