Mitglieder


SustainCo-Beraternetz für Nachhaltigkeit mit neuem Vorstand

06

Okt 2016

SustainCo-Beraternetz für Nachhaltigkeit mit neuem Vorstand

Im Zuge der alljährlichen, ordentlichen Mitgliederversammlung zu den Home Coming Days des Centre for Sustainability Management der Leuphana Universität Lüneburg wählten die Mitglieder des SustainCo e.V. ihren neuen Vorstand. In frischer und (fast) neuer Besetzung lenkt und gestaltet der dreiköpfige Vorstand nun in Abstimmung mit den Mitgliedern die Geschicke des Beraternetzes für Nachhaltigkeit und richtet den Verein entlang neuer Mitgliederideen aus.

Neu dazugekommen ist Catrin Schreiber (Beraterin und Moderatorin für Nachhaltigkeitsmanagement und Strategie, Schreiber Consulting), die Dr. Bernd Steinmüller im Vorsitz des Vorstands nachfolgt, der den Verein über die letzten Jahre mit viel Leidenschaft und Einsatz geführt und vorangebracht hat. Ebenso neu im Vorstand ist Rita Gelhaus (Beraterin für Energiemanagementsysteme und Energieaudits, EWE VERTRIEB GmbH) für das Finanzressort, welches bisher von Jan Udes geleitet wurde. Auch Jan leistete gleich über mehrere Jahre mit seinem Vorstandseinsatz einen großartigen Beitrag für den Verein. Marius Fahrenholz (Berater für Issue Management/ Stewardship und Geschäftsführer, The Synergist GmbH) wurde für das Ressort Kommunikation wiedergewählt und führt dieses im kommenden Vorstandsjahr fort.

Der Vorstand freut sich auf den anregenden Austausch unter den Mitgliedern und die inspirierenden Veranstaltungen – und dankt dem Vorstand 2015/2016 für die erfolgreiche Arbeit.


Umfrage des Internationalen Sustainability-Expert-Panel (ISEP) nun online – „Nachhaltige Werte brauchen Strukturen“

14

Aug 2016

Umfrage des Internationalen Sustainability-Expert-Panel (ISEP) nun online – „Nachhaltige Werte brauchen Strukturen“

Die zweite internationale Umfrage der ISEP-Initiative der SustainCo-Beratergruppe ist online

Um einen ökosozialen Werte- und Kulturwandel umsetzen zu können, braucht es ein geeignetes strukturelles Umfeld. Unternehmen mit nachhaltigen Werten stoßen mit den herkömmlichen hierarchischen und auf reinem Konkurrenzdenken basierenden Strukturen an Grenzen. Die fortschrittlichsten unter ihnen sind dabei, neue passende Strukturen zu entwickeln, die Kooperation auf Augenhöhe, Selbstorganisation, ganzheitlichen Erfolg und umfassende Potenzialentfaltung ermöglichen.

Die vorliegende Umfrage hat sich zum Ziel gesetzt, ein konkretes Bild davon zu zeichnen, wie nachhaltigkeitsorientierte Unternehmen derzeit organisiert sind und in welche Richtung strukturelle Verbesserungen sowie die Entwicklung von passenden Organisationsmodellen gehen können.

Nehmen Sie sich 15 Minuten Zeit und leisten Sie einen Beitrag zur Organisationsentwicklung von ökosozial verantwortlichen Unternehmen.

Vertiefende Informationen zu Motiven, Thesen und Zielsetzungen finden Sie hier.

Zur Befragung (Direktzugang)

 

English: Survey of the International Sustainability Expert Panel (ISEP) „Sustainable Values in need of structures“

Español: Encuesta del Panel de Expertos Internacionales en Sostenibilidad (ISEP) „Los valores sostenibles necesitan estructuras“

Foto credit: Adidas Group


International Sustainability Expert Panel (ISEP) by SustainCo – International Survey Results

14

Mrz 2016

International Sustainability Expert Panel (ISEP) by SustainCo – International Survey Results

 
SustainCo e.V. hat eine internationale Umfrage zur „Nachhaltigen Energiewende“ durchgeführt mit dem Ziel, die Einschätzungen von Nachhaltigkeitsexperten zur weltweiten Problemlage und grundlegenden Lösungsansätzen zu erhalten sowie ein „International Sustainability Expert Panel ISEP“ ins Leben zu rufen.

Die Ergebnisse liegen hier in Deutsch, Englisch und Spanisch vor :

  • Nachhaltige Energiewende – Was Jetzt?  mehr
  • Sustainable Energy Revolution – What Now?  mehr
  • ¿Transición Energética – Ahora Qué?   mehr

Beteiligt haben sich über 200 Personen aus 10 Ländern schwerpunktmäßig aus Mitteleuropa (D-A-CH) und Lateinamerika (Kolumbien) aus einem breiten Spektrum von Alters- und Berufsgruppen. Zwei Drittel der Teilnehmenden schätzen sich selber als Experten im Themenbereich ein – mehr als die Hälfte sind bereit, wieder an einer Umfrage teilzunehmen, und bilden damit einen guten Start für das Panel. Die Ergebnisse liegen nun vor und sind in einer Dokumentenreihe zusammen gefasst.

Die Beurteilung der Ausgangslage zeigt als nationale Problemfelder primär steigende Energiekosten, Versorgungssicherheit und regionale Klimaeffekte – erst an vierter Stelle folgen globale Klimaeffekte. In Kolumbien rangieren davor noch die „Ausbeutung begrenzter Ressourcen“ und „der Zugang ärmerer Schichten zu Energie“. Die derzeitige Weichenstellung für eine erfolgreiche Energiewende wird sehr verhalten eingeschätzt, wobei der generell größere Optimismus der Kolumbianer auffällt, aber auch der Pessimismus der Österreicher sowie der Optimismus der Schweizer – insbesondere im Forschungs- und Bildungsbereich.

 

Bezüglich möglicher Lösungsansätze wird ein breiter Mix als notwendig erachtet. Nach Erneuerbarer Energie, Energieeinsparung und -effizienz wird bereits auf Platz 3 die verstärke Bildung genannt. Ökonomische Ansätze (wie Zertifikate-Handel, Energie-Preiserhöhungen) und Speicherung von CO2 werden eher nachrangig eingestuft, wobei jedoch Experten erstere höher, dagegen letztere noch niedriger bewerten als Laien. Kernenergie wird eine klare Absage erteilt.

Ein sehr hohes Gewicht wird der Reduktion des Energieverbrauchs zugemessen: technisch insbesondere durch effizientere Fahrzeuge, Gebäude, Maschinen und Prozesse, weniger durch Elektromobilität (mit Ausnahme von Kolumbien); verhaltensseitig insbesondere durch Nutzung nachhaltiger Verkehrsmittel, nachhaltiges Kaufverhalten, Achtsamkeit beim Heizen, Kühlen, Warmwasserverbrauch. Beim Ausbau Erneuerbarer Energie führen meist Speicher- und Solaroptionen, (intelligente) Netzinfrastruktur und Wind die Rangliste an, während Biomasse und -sprit das Schlusslicht bilden. 

Auffällig ist, dass bei den abgefragten hauptsächlichen Hemmnissen „mangelnde technische Lösungen“ den letzten Platz einnehmen, während – insbesondere in den D-A-CH-Staaten – Bequemlichkeit und fehlender Änderungs-/Handlungswille die Folge anführen. In Kolumbien werden letztere noch durch mangelnde Wahrnehmung und fehlende Information/Handlungsleitlinien übertroffen. Für die Überwindung der Hemmnisse wird ein breites Spektrum von informatorischen bis regulativen Maßnahmen auf nationaler wie supranationaler Ebene als notwendig erachtet – noch wichtiger werden jedoch grundlegende Änderungen im internationalen Markt- und Handlungssystem gesehen.

Als Hauptansatzbereiche für nationale Maßnahmen werden in den D-A-CH-Staaten Verkehr und Gebäude, in Kolumbien die Industrie genannt. Die Chance, dass innerhalb der nächsten 3 Jahre die Einleitung einer nachhaltige Energiewende gelingt, wird je nach Land und Umfeld sehr unterschiedlich eingeschätzt, wobei die befragten Kolumbianer überdurchschnittlich optimistisch sind – nicht nur in ihrem Berufsumfeld sondern auch global. Hoffnung gibt auch, dass Fachleute die Lage optimistischer als Laien einschätzen. Für wirkungsvolle nächste Schritte sind Optionen und Anknüpfungspunkte auf nationaler wie internationaler Ebene vorhanden. Nun geht es darum, diese auch effektiv zu nutzen, um wirtschaftliche, gesellschaftliche, politische Hemmnisse und Trägheitskräfte zu überwinden und weltweit eine nachhaltige Energiewende unumkehrbar herbeizuführen.

 

Zu den Untersuchungsergebnissen in:  Deutsch  –  English  –   Espagnol

Allen Teilnehmern an dieser Stelle unser herzlicher Dank!

© 2014 SustainCo e.V., www.sustainco.net, ISEP-Initiativgruppe:  isep@sustainco.net

Christian Engweiler (Thailand/Schweiz) – Christian Hasenstab (Kolumbien) – Annemarie Schallhart (Österreich) – Bernd Steinmüller (Deutschland)


Nachhaltige Technologien noch nachhaltiger produziert

26

Jul 2015

Nachhaltige Technologien noch nachhaltiger produziert

Lehrauftrag für SustainCo-Mitglied an der Universität Linz, Österreich.

Annemarie Schallhart aus Wien lehrte im Sommersemester 2015 im Masterstudiengang Optoelektronik und Photovoltaik an der Johannes Kepler Universität in Linz.

Auch wenn es sich bei Optoelektronik und Photovoltaik per Definition um nachhaltige Technologien handelt, können diese auf mehr oder weniger nachhaltige Weise produziert und eingesetzt werden. Man denke nur an das weite Feld von Cleaner Production und Kreislaufwirtschaft, an Aspekte der Regionalisierung oder an Arbeitsbedingungen für MitarbeiterInnen.

Was bedeutet nun Nachhaltigkeit generell und im betrieblichen Umfeld? Wie können Aspekte von Öko-Effizienz und Öko-Effektivität in das Produktionsumfeld integriert werden? Was hat Sozio-Effektivität mit Sustainable Design und Innovation zu tun?

Das sind Themenfelder, die im Rahmen des Masterstudiums Optoelektronik/Photovoltaik ausgeleuchtet werden. Den Studierenden wird konkretes Handwerkszeug für die Umsetzung sozio-ökologisch verantwortungsvoller Produktion vermittelt.

Die Studenten und Studentinnen, die in Firmen wie Hella, Tridonic oder Isovoltaic in branchenspezifischen Beschäftigungsverhältnissen stehen, übertragen das Gehörte auch gleich in die Praxis. Hier einige Beispiele für nachhaltige Innovationen in Anwendungsprojekten der Studierenden:

  • Geringere Verpackungskosten durch unternehmensinternes Recycling von Verpackungsmaterialien für LED-Module. Verpackungsmaterial mit hohen Stückkosten (Tiefziehtrays, Klettverschlüsse) wird auf Eignung als Umlaufverpackung geprüft und dort eingeführt, wo es wirtschaftlich, technisch und ökologisch sinnvoll ist.
  • Wettbewerbsvorteile und Verbesserung der CO2-Bilanz durch Materialwechsel für Aufhängevorrichtungen von Hochleistungsarbeitsscheinwerfern für Landwirtschaft- und Baumaschinen. Durch den Ersatz von Aluminiumkühlkörpern mit aufwendigem Oberflächenschutz durch Kunststoffkühlkörper werden Energie- und Ressourceneinsparungen erzielt, die Wertschöpfung bleibt im Haus und die Technologieführerschaft kann ausgebaut werden.
  • Reduktion des CO2-Fußabdrucks durch innovative Photovoltaik-Folien. Die CO2-Bilanzen verschiedener Rückseitenfolien zur Isolation werden errechnet. Insbesondere durch regionale Rohstoffverwendung können deutliche CO2-Einsparungen erzielt werden.
  • Umfassende Betrachtung des nachhaltigen Impacts von LED-Licht im Arbeitsumfeld. Analyse der ökologischen (Energieeinsparungen), sozio-physiologischen (Mitarbeitermotivation / Leistungssteigerung) und wirtschaftlichen Auswirkungen im Rahmen eines Prototypprojekts, in dem die Glühbirnenbeleuchtung durch eine LED- Anlage ersetzt wird.

Bei der Projektbetrachtung wird aufgezeigt und beschrieben, was der Nutzen für die Umwelt, die Kunden und alle anderen Stakeholder ist. Durch die Evaluierung der Vorteile im Vergleich zu konventionellen Lösungen können diese Projekte auch als Best Practice dienen.

Mehr über das Masterstudium Optoelektronik/Photovoltaik.

Zum Profil von Annemarie Schallhart.

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BusinessART präsentiert Integral-Nachhaltige Hotspot-Analyse als ganzheitliche Unternehmensbewertungsmethode

11

Mai 2015

BusinessART präsentiert Integral-Nachhaltige Hotspot-Analyse als ganzheitliche Unternehmensbewertungsmethode

BusinessART, das österreichische Magazin für nachhaltiges Wirtschaften, beschäftigt sich mit dem Thema Unternehmensübergabe und stellt darin die Integral-Nachhaltige Hotspot-Analyse (INU Hotspot-Analyse) von SustainCo Mitglied Annemarie Schallhart als hilfreiches Instrument für zukunftsweisende Unternehmensentwicklung vor.

Basierend auf dem Ansatz der Integral-Nachhaltigen Unternehmensentwicklung (INU) wird nach einer Bestandsaufnahme von unternehmerischen Wesenselementen gezeigt, wie Entwicklungspfade innerhalb eines Unternehmens gestaltet werden können. Dabei werden nicht nur Zahlen, Daten, Prozesse und Strukturen berücksichtigt, sondern auch die dahinterstehenden Menschen, ihre Werte und Ambitionen sowie kulturelle und soziale Prägungen sichtbar gemacht. Unternehmensnachfolger und Unternehmenserbinnen bekommen so mit der INU-Hotspot-Analyse ein effektives und umfassendes Werkzeug zur Steigerung von Verantwortlichkeit, Kooperation, Nachhaltigkeit und Innovationskraft zur Verfügung gestellt.

Hier geht’s zum Artikel


Sustaindesign – Innovationsmanagement „reloaded“

15

Apr 2015

Sustaindesign – Innovationsmanagement „reloaded“

Klaus Froböse und Elsa Pieper befassen sich seit Jahren mit Marketing, Nachhaltigkeit und Innovationsmanagement und haben u.a. die SustainCo Fokusgruppe „Nachhaltige Innovationen“ mit begründet.

Auf den Märkten von heute und morgen hängt die unternehmerische Wettbewerbsfähigkeit von Nachhaltigkeit, dem Einsatz modernster Kommunikationstechnologien und der konsequenten Ausrichtung auf die „Customer Experience“ ab.

Diese Innovationstreiber sind eng miteinander verzahnt und sollten daher auch im Innovationsprozess integrativ berücksichtigt werden.  Dies erfordert neuartige Methoden und interaktive Ansätze im Innovationsmanagement.

Klaus und Elsa haben jetzt ihre Erfahrungen in ein gemeinsames Angebot gegossen. Unter dem Motto „smart service innovations“ konzentrieren sie sich auf die Entwicklung neuer Dienstleistungen.

Hier geht’s zur Website: www.sustaindesign.de

Gedanken und Feedback aus dem SustainCo Umfeld sind herzlich willkommen!


SustainCo Mitgliedertreffen Nürnberg 31. Januar 2015

03

Feb 2015

SustainCo Mitgliedertreffen Nürnberg 31. Januar 2015

Inspirierender Rahmen für unser erstes Treffen im Neuen Jahr war das ansprechende Ambiente der Jugendherberge in der Nürnberger Burg. Auf dem Programm standen Impulsvorträge, Praxisberichte und Austausch zu Themen wie „Soziokratie als Erfolgsmethode zur Zusammenarbeit in Netzwerken“ und „Nachhaltigkeit in der Logistikbranche am Beispiel eines global players der Containerschifffahrt“.

Thema des Nachmittag waren unsere Erfahrungen mit dem N-Kompass, einem Software-Tool für das strategische Nachhaltigkeitsmanagement von KMU. Aus dem  NWB Verlag waren eigens Yvonne Buckesfeld (Produktverantwortliche N-Kompass) und Arno Kunert (Leiter Programmbereich Unternehmen) nach Nürnberg gereist, um fachkundig auf die zahlreichen -auch kritischen- Fragen der SustainCo Berater einzugehen. Dabei stellten sie die Möglichkeiten, aber auch Grenzen des Tools offen dar und räumten damit viele Zweifel aus dem Weg.

Den Vorabend und die Zeit neben den Arbeitsphasen nutzten viele für den entspannten persönlichen Austausch.

Bei Abschluss lautete das einhellige Echo der Teilnehmer:  interessante Praxisthemen, ansprechender Rahmen, wertvolle Lerneffekte.

Beim nächsten Treffen in Lüneburg (evtl. über 1,5 Tage) soll wieder die gemeinsame Arbeit an praktischen Fragestellungen zum Nachhaltigkeitsmanagement im Mittelpunkt stehen. Geplant ist u.a. ein Workshop zu Nachhaltigkeit in der Finanz- und Bankbranche.

 


30

Jan 2015

Désirée Schubert schreibt auf Cash.online

Ende Januar erschien auf dem Finanzportal Cash.online ein Artikel von Désirée Schubert. Anlass war eine von ihr im Auftrag der AMC Finanzmarkt GmbH betreute Studie zur Internetkommunikation von Versicherungen. Sie kommt zum Schluss, dass viele Versicherungen noch eine weiten Weg zu gehen haben, bevor sie im Reich der mobilen Kommunikation ankommen werden.

Hier der vollständige Artikel: http://www.cash-online.de/versicherungen/2015/responsive-versicherungs-websites/230096